Elektronische Signatur muss „eigenhändig" sein

BGH: Elektronische Signatur muss „eigenhändig" sein.

Wer als Anwalt einen fristwahrenden Schriftsatz elektronisch einreichen will, sollte es besser selbst machen. Das Übermitteln darf er nicht der Reno überlassen. Zumindest hat er dann ein Problem, wenn das Anbringen der qualifizierten elektronischen Signatur durch die Reno fehlschlägt. Das geht aus einem Beschluss des BGH hervor, mit dem die Wiedereinsetzung in die Frist verweigert wurde. Aus § 130 a ZPO folgt nach dem BGH, dass die elektronische Signatur die Unterschrift ersetzt - und daher eigenhändig vorzunehmen ist. Die Entscheidung wird im April-Heft des Anwaltsblatts veröffentlicht. Sie finden sie vorab unter www.anwaltsblatt.de

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